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24.11.2010
Asunción: Die nationale Regierung hat erstmals einen seriösen Plan zur Förderung der Aufforstung gestartet. Das Pilotprogramm zur Finanzierung der Entwicklung von Bäumen zu Aufforstungszwecken, wurde gestern offiziell vorgestellt.
Asunción/San José: Nach einem Jahr öffnet Costa Rica wieder seine Botschaft in Paraguay. Der Aussenminister, Hector Lacognata traf sich gestern zu Gesprächen mit dem diplomatischen Vertreter des mittelamerikanischen Landes, bei denen es um die Wiederöffnung der costaricanischen Botschaft ging.
Ciudad del Este: Am Freitag dieser Woche findet an der Dreiländergrenze ein internationaler Journalistenkongress statt. Die zentrale Veranstaltung beginnt am 26. November im Hotel Casino Acaray von Ciudad del Este.
23.11.2010
Asunción/Taschkent: Ein Unternehmen aus Usbekistan will in Paraguay investieren. Vorgesehen ist die Installation von Produktionsfeldern für den Baumwollanbau. Unsgesamt will das Unternehmen 100 Millionen Dollar in Paraguay in den Baumwollsektor investieren.
Pilar: Der Governeur der argentinischen Provinz Chaco, Jorge Capitanich hat Staatspräsident Fernando Lugo gestern einen Besuch abgestattet. Bei den Gesprächen ging es um das Projekt zum Bau einer Brück zwischen dem Departament Ñeembucú in Paraguay und Bermejo in Argentinien. Der Brückenbau soll von dem Entwicklungsfonds des La Plata-beckens, Fonplata, finanziert werden.
Asunción/La Paz: Grenzsteine im Chaco in dem Grenzgebiet zu Bolivien sollen überprüft werden. Angesichts wiederholter Anzeigen über das unbefugte Eindringen von seiten bolivianischer Militärs auf paraguayisches Territorium und die angebliche Beseitigung von Grenzsteinen von seiten des paraguayischen Militärs, hat der Vorsitzende der Nationalen Kommission zur Festlegung von Grenzen, Enrique Jara Ocampos die Entsendung einer Delegation an die Grenze zu Bolivien angekündigt.
04.11.2010
Asunción: Etwa 3 hundert Fischer des nationalen Fischer-Verbandes haben eine Sperre des Paraguay-Flusses angekündigt, würde der staatliche Zuschuss während der Fisch-Schonzeit nicht erhöht werden. Sie würden den Fluss ab den ersten Morgenstunden an mehreren Stellen blockieren und die Durchfahrt der Schiffe verhindern, hatten Mitglieder des Verbandes angekündigt. Die Fischer erhalten während der Fisch-Schonzeit eine Summe von 9 hundert tausend Guaraníes und zusätzliche Lebensmittel-Pakete. Sie fordern, dass der Zuschuss auf eine Million 2 hundert tausend Guaraníes erhöht wird. Auch würden sie die Lebensmittel-Sendungen nicht annehmen, da diese immer in einem schlechten Zustand ankämen. Bernardo Zárate, der General-Sekretär der Unapesca erklärte, dass sie mehrmals versucht hätten, mit den Autoritäten zu verhandeln, doch sie seien auf taube Ohren gestoßen. Die Sperre des Flusses sei auf unbestimmte Zeit, kündigte er an. Am Montag begann die Schonzeit für die an Brasilien grenzenden Gewässer und am 8. November weitet sich diese auf alle paraguayschen Flüsse aus. Heute Morgen wurde bereits einer der Haupt-Läufe des Paraguayflusses, von Concepción bis Misiones, blockiert.